Seit dem 21. August 2025 gilt in der gesamten EU ein wichtiger Baustein der Transport-Digitalisierung: Behörden müssen elektronisch bereitgestellte Frachtdokumente akzeptieren, wenn ein Transportunternehmen sie in diesem Format anbietet. Grundlage ist die eFTI-Verordnung ((EU) 2020/1056, “electronic Freight Transport Information”).
Was sich dadurch ändert – und was nicht
Wichtig für die Praxis: Die eFTI-Verordnung verpflichtet Behörden zur Annahme elektronischer Frachtdaten, wenn Unternehmen sie darüber bereitstellen. Sie verpflichtet Speditionen nicht, auf Papier zu verzichten. Der klassische, unterschriebene CMR-Frachtbrief auf Papier bleibt weiterhin gültig und wird im grenzüberschreitenden Verkehr nach wie vor breit eingesetzt.
Warum sich Speditionen trotzdem damit befassen sollten
Wer international unterwegs ist, bekommt es früher oder später mit unterschiedlichen Digitalisierungsständen bei Zoll- und Kontrollbehörden verschiedener EU-Länder zu tun. Elektronische Frachtdaten lassen sich schneller vorzeigen, weniger leicht verlieren und einfacher archivieren als ein Stapel Papierdurchschläge. Für uns bei MSD Express bedeutet das: Wir behalten den klassischen, rechtssicheren CMR-Frachtbrief bei, beobachten aber die Entwicklung bei elektronischen Formaten genau – gerade im Rahmen unserer Zollabwicklung bei internationalen Transporten.
Unser CMR-Frachtbrief-Tool
Bis eine vollständig elektronische Lösung branchenweit Standard ist, bieten wir mit unserem kostenlosen CMR-Frachtbrief-Generator bereits heute einen praktischen Zwischenschritt: Eingabe am Bildschirm, anschließend vier beschriftete, druckfertige A4-Kopien für Absender, Empfänger, Frachtführer und Ablage – ganz ohne Software-Installation.